Textildaten für den Produktpass vorbereiten und im Shop pflegen

Für den Digitalen Produktpass für Textilien brauchst du vor allem Daten, die du schon hast: Faserzusammensetzung, Herkunft, Pflege und Zertifikate. Meist stehen sie aber im Beschreibungstext, auf dem Etikett oder in einer Mail vom Lieferanten. Diese Anleitung zeigt, welche Felder du anlegst, wie du sie füllst und wo sie in Shopify, Shopware, WooCommerce, JTL-Wawi und Billbee liegen. Als Beispiel dient unser Muster-Pass für eine Kapuzenjacke, dessen Marke und Lieferanten erfunden sind.

Inhalt in Kürze

  • Von diesen vier Angaben ist heute nur die Faserzusammensetzung Pflicht, auf dem Etikett und im Shop. Herkunft, Pflege und Zertifikate sind in Deutschland freiwillig.
  • Welche Angaben der Textil-Pass verlangt, legt erst ein delegierter Rechtsakt fest. Die Kommission plant ihn für das zweite Halbjahr 2027.
  • Leg für jede Angabe ein eigenes Feld an. Nur so lässt sich die Angabe exportieren, übersetzen und in den Pass übernehmen.
  • Weicht die Zusammensetzung je Farbe ab, gehört sie an die Variante.
  • In keinem der fünf Systeme haben wir ein eigenes Feld für den Produktpass gefunden. Die Daten kommen in Metafelder, Eigenschaften, Attribute, Merkmale oder eigene Felder.

Was in den Textil-Pass gehört

Für Textilien gibt es noch keinen Rechtsakt mit Pass-Pflicht. Die Kommission plant ihn für das zweite Halbjahr 2027, gelten wird er in der Regel frühestens 18 Monate nach seinem Inkrafttreten (Art. 4 Abs. 4 ESPR). Den Zeitplan erklären wir unter Textil-Rechtsakt: Ab wann der Pass für Mode gilt.

Einen Anhaltspunkt gibt die Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) vom 13. Mai 2026. Sie liegt als Entwurf vor und ist nicht verbindlich. Sie empfiehlt unter anderem die Faserzusammensetzung, den Anteil recycelter Fasern mit der Herkunft des Recyclingmaterials, Pflegehinweise, den Ort der Herstellung, besorgniserregende Stoffe und Nachweise für Umweltaussagen. Reparaturhinweise und den Bio-Anteil sieht sie als freiwillige Angaben vor. Den Pass soll es in allen Amtssprachen der EU geben. Dazu kommt eine eindeutige Kennung je Produkt, meist eine GTIN. Mit den vier Datengruppen unten deckst du die Angaben ab, die du heute schon kennst oder beim Lieferanten anfragen kannst.

Faserzusammensetzung (heute Pflicht)

Die Faserzusammensetzung muss schon heute auf dem Etikett und vor dem Kauf im Shop stehen, auch beim Kauf über das Internet (Art. 16 Abs. 1 VO 1007/2011). Was dafür gilt, steht unter Textilkennzeichnung im Onlineshop. Für die Daten heißt das:

  • Nur Fasernamen aus Anhang I der Verordnung, also Elasthan statt Lycra. Die Marke Lycra darf direkt davor oder danach stehen (Art. 16 Abs. 2).
  • Alle Fasern mit Gewichtsanteil, absteigend.
  • Bei Bestandteilen mit anderer Zusammensetzung je Bestandteil eine eigene Angabe. Pflicht ist das für das Hauptfutter und für Bestandteile ab 30 % des Gewichts (Art. 11). Kleinere wie Bündchen darfst du zusätzlich nennen.

Schreib je Bestandteil eine Zeile in derselben Form, „Bestandteil: Anteil Faser“. Bei der Kapuzenjacke in Ecru sieht das so aus:

  • Oberstoff: 100 % Baumwolle
  • Bündchen: 95 % Baumwolle, 5 % Elasthan
  • Kapuzenfutter: 100 % Baumwolle

„Bio“ und „recycelt“ stehen nicht in Anhang I. „Recycelt“ darfst du angeben, wenn es nicht irreführt, aber getrennt von der Faserangabe (Art. 16 Abs. 2, FAQ der Kommission, Frage 2.7). Leg dafür ein zweites Feld an, etwa „Bio und recycelt“ mit „Oberstoff: 100 % Bio-Baumwolle“. Bei der Variante in Grau meliert ist der Oberstoff anders zusammengesetzt, „70 % Baumwolle, 30 % Polyester“, und das zweite Feld lautet „Oberstoff: 70 % Bio-Baumwolle, 30 % recyceltes Polyester“. Diese Angabe gehört deshalb an die Variante.

ARMEDANGELS zeigt auf der Produktseite eines T-Shirts die Zusammensetzung mit Bio-Anteil. Im Produktpass zum selben Shirt stehen zusätzlich Recyclinganteil und Recyclingfähigkeit. MUD Jeans trennt auf der Produktseite recycelte Baumwolle aus Produktionsresten von recycelter Baumwolle aus getragenen Jeans.

Herkunft und Produktionsorte (heute freiwillig)

Eine Herkunftsangabe wie „Made in Portugal“ ist in der EU für Textilien keine Pflicht. Wer sie macht, darf damit nicht in die Irre führen (FAQ der Kommission, Frage 2.6). In Frankreich müssen Hersteller, Eigenmarken und Importeure ab 10 Mio. € Jahresumsatz und 10.000 dort verkauften Stück im Jahr das Land fürs Weben oder Stricken, fürs Färben und Bedrucken und für die Konfektion angeben (Décret n° 2022-748, FAQ des französischen Umweltministeriums).

Trenn zwei Angaben, die oft in einem Feld landen:

  • Herkunftsland für den Zoll. Es richtet sich nach der letzten wesentlichen Be- oder Verarbeitung (Art. 60 Abs. 2 Zollkodex der Union). Bei der Kapuzenjacke steht dort Portugal.
  • Orte der einzelnen Schritte. Die Baumwolle der Kapuzenjacke wächst bei Aydın in der Türkei und wird in İzmir zu Garn gesponnen. Gestrickt wird der Stoff in Barcelos, genäht in Guimarães. Gefärbt wird Ecru nicht.

Die JRC-Studie sieht nur einen Ort vor, an dem das Produkt hergestellt wurde. Leg mindestens dieses Feld an, bei der Jacke „Guimarães, Portugal“. Die übrigen Schritte lohnen sich, wenn die Pflicht in Frankreich für dich gilt oder du sie deinen Kunden zeigen willst. ASKET nennt auf der Produktseite eines T-Shirts für jeden Schritt Firma und Land, vom Baumwollanbau bis zum Nähen. Fehlt dir ein Ort, lass das Feld leer und frag beim Lieferanten nach.

Pflege, Reparatur und Recycling (freiwillig in Deutschland)

Pflegehinweise sind in Deutschland freiwillig (Merkblatt LAVG Brandenburg). In der EU gibt es dazu keine gemeinsame Regel. Nach einer Übersicht von GINETEX aus 2017, die die JRC-Studie zitiert, sind sie in zwölf Mitgliedstaaten Pflicht, darunter Österreich, Polen und Dänemark. Wer dorthin verkauft, prüft das aktuelle Recht des Landes.

Die bekannten Pflegesymbole sind Marken von GINETEX. GINETEX verlangt dafür eine Lizenz, bei GINETEX Germany laut Händlerbund je nach Umsatz 100 bis 600 € im Jahr. Pflege als Text geht immer und lässt sich übersetzen. Schreib feste Sätze in derselben Reihenfolge wie die Symbole: Waschen, Bleichen, Trocknen, Bügeln, professionelle Pflege. Bei der Kapuzenjacke heißt das: „Bei 40 °C waschen, auf links, mit ähnlichen Farben. Nicht bleichen. Nicht im Trockner trocknen. Bei mittlerer Temperatur bügeln.“

Leg ein Feld je Sprache an, mindestens Deutsch und Englisch. Reparatur und Recycling bekommen je ein eigenes Feld. Bei der Kapuzenjacke beginnt der Reparaturhinweis mit „Ausgefranste Bündchen lassen sich austauschen.“

Zertifikate (freiwillig)

Kein Gesetz verlangt Zertifikate. Wer aber „Bio“ oder „recycelt“ sagt oder ein Siegel zeigt, muss das belegen können. Nachhaltigkeitssiegel, die weder auf einem Zertifizierungssystem beruhen noch staatlich festgesetzt sind, sind seit 27.09.2026 immer verboten (Anhang zum UWG, Nr. 2a). Auch die JRC-Studie sieht Zertifikate als Nachweis für eine bestimmte Aussage vor.

Speicher je Zertifikat:

AngabeBeispiel
StandardGOTS
Nummergenau wie auf dem Zertifikat
ausstellende Stelledie Zertifizierungsstelle
gültig bis31.03.2027
gilt fürStofflieferant in Barcelos
PrüflinkDatenbank des Standards

Wo du die Nummer prüfst:

  • GOTS: Auf dem Etikett stehen Stelle und Nummer des zertifizierten Betriebs, prüfen kannst du sie in der Datenbank der zertifizierten Betriebe.
  • OEKO-TEX STANDARD 100: Prüfinstitut und Nummer, prüfbar im Label Check. Das Zertifikat gilt ein Jahr.
  • Grüner Knopf: die Liste der Unternehmen mit Link zum Zertifikat.
  • Fair Wear: eine Mitgliedschaft der Marke, kein Zertifikat für ein Produkt. Speicher die Seite der Marke bei Fair Wear.

ARMEDANGELS nennt auf der Produktseite die GOTS-Nummer. Mit Nummer und Ablaufdatum im Feld siehst du, wann ein Zertifikat ausläuft.

Die Felder im Überblick

Mit diesen Feldern deckst du die vier Datengruppen ab. Die Namen sind Vorschläge. Wichtig ist, dass jede Angabe ein eigenes Feld hat und überall gleich heißt.

FeldArtBeispielwert
Zusammensetzungmehrzeiliger TextOberstoff: 100 % Baumwolle
Bio und recyceltmehrzeiliger TextOberstoff: 100 % Bio-Baumwolle
HerkunftslandLandPortugal
Ort der Herstellungeinzeiliger TextGuimarães, Portugal
Ort Stoffherstellungeinzeiliger TextBarcelos, Portugal
Pflege Deutschmehrzeiliger TextBei 40 °C waschen, auf links.
Pflege Englischmehrzeiliger TextWash at 40 °C, inside out.
Reparaturmehrzeiliger TextBündchen lassen sich austauschen.
ZertifikatGruppe von FeldernStandard, Nummer, Stelle, Datum

Shopify

In Shopify legst du für jede Angabe ein Produkt-Metafeld an. Das geht am Produkt im Bereich Metafelder oder in den Einstellungen (Shopify-Hilfe). Weicht ein Wert je Farbe ab, nimmst du ein Varianten-Metafeld.

FeldOrt im SystemBeispielwert
ZusammensetzungProdukt-Metafeld, mehrzeiliger TextBündchen: 95 % Baumwolle, 5 % Elasthan
Zusammensetzung je FarbeVarianten-Metafeld, mehrzeiliger TextOberstoff: 70 % Baumwolle, 30 % Polyester
HerkunftslandVariante, ZollinformationenPT
Ort der HerstellungProdukt-Metafeld, einzeiliger TextGuimarães, Portugal
Pflege DeutschProdukt-Metafeld, mehrzeiliger TextNicht im Trockner trocknen.
ZertifikatMetaobjekt „Zertifikat“, am Produkt als Liste von VerweisenGOTS, Nummer, Stelle, gültig bis
  • Kategorie-Metafelder. Für Shirts bietet Shopify die Kategorie-Metafelder „Stoff“ und „Pflegehinweise“ mit festen Werten an. Eigene Werte kannst du ergänzen (Shopify-Hilfe). Prozentangaben je Bestandteil sind dort nicht vorgesehen. Nutz sie für Filter und schreib die Zusammensetzung in ein eigenes Metafeld.
  • Zertifikate als Metaobjekt. Leg einmal ein Metaobjekt „Zertifikat“ mit den Feldern aus der Tabelle oben an (Shopify-Hilfe). Ein Zertifikat des Stofflieferanten verknüpfst du dann mit allen Produkten aus diesem Stoff und änderst das Ablaufdatum an einer Stelle.
  • Anzeige im Shop. Im Theme-Editor verbindest du das Metafeld als dynamische Quelle mit einem Textblock, wenn dein Theme das unterstützt (Shopify-Hilfe).
  • CSV. Produkt-Metafelder stehen im Produkt-CSV in Spalten wie product.metafields.custom.zusammensetzung. Formatierter Text und Varianten-Metafelder fehlen dort, für Varianten gibt es die Bulk-Bearbeitung (Shopify-Hilfe).

Shopware 6

Shopware hat zwei Wege. Eigenschaften stehen auf der Produktseite und im Filter, Zusatzfelder bleiben ohne Anpassung am Template intern. Nimm Eigenschaften für alles, was Kunden sehen sollen, und Zusatzfelder für Nachweise.

FeldOrt im SystemBeispielwert
Material OberstoffEigenschaft unter Kataloge > Eigenschaften100 % Baumwolle
Material BündchenEigenschaft95 % Baumwolle, 5 % Elasthan
HerkunftslandEigenschaftPortugal
Ort der HerstellungZusatzfeld, TextfeldGuimarães, Portugal
Pflege DeutschZusatzfeld, Text EditorBei mittlerer Temperatur bügeln.
Zertifikat gültig bisZusatzfeld, Datum31.03.2027
  • Eigenschaften legst du unter Kataloge > Eigenschaften an. Die Reihenfolge auf der Produktseite stellst du dort über die Position ein (Shopware-Dokumentation).
  • Zusatzfelder stehen unter Einstellungen > System > Zusatzfelder. Leg ein Set „Produktpass“ an und ordne es den Produkten zu (Shopware-Dokumentation). Beides findest du am Produkt im Reiter Spezifikationen.
  • Varianten erben die Werte des Hauptprodukts. Über das Kettensymbol im Reiter Varianten hebst du die Vererbung für ein Feld auf und trägst bei Grau meliert die abweichende Zusammensetzung ein (Shopware-Dokumentation).
  • CSV. Das Standardprofil für Produkte unter Import/Export enthält die Eigenschaften (Shopware-Dokumentation).

WooCommerce

In WooCommerce sind Attribute der Weg für sichtbare Angaben. Benutzerdefinierte Felder bleiben im Shop unsichtbar, solange das Theme sie nicht ausgibt.

FeldOrt im SystemBeispielwert
ZusammensetzungAttribut am Produkt, sichtbarOberstoff: 100 % Baumwolle
Herkunftslandglobales AttributPortugal
Ort der Herstellungglobales AttributGuimarães, Portugal
Pflege Deutschbenutzerdefiniertes FeldNicht bleichen.
Zertifikat Nummerbenutzerdefiniertes Feldgenau wie auf dem Zertifikat
  • Globale Attribute legst du unter Produkte > Attribute an, in der deutschen Oberfläche „Eigenschaften“, und nutzt sie für viele Produkte. Attribute, die du direkt am Produkt anlegst, gelten nur dort (WooCommerce-Dokumentation).
  • Sichtbar machen. Mit dem Haken „Auf der Produktseite sichtbar“ erscheint das Attribut im Reiter „Zusätzliche Informationen“ (WooCommerce-Dokumentation).
  • Benutzerdefinierte Felder sind im Editor ausgeblendet. Du blendest sie über „Ansicht anpassen“ ein. Im Shop erscheinen sie erst, wenn das Theme angepasst ist (WooCommerce-Dokumentation).
  • Varianten. Ein eigenes Feld je Variation braucht Code oder eine Erweiterung (WooCommerce-Entwicklerdoku).
  • CSV. Der Importer kennt Spalten wie „Attribute 1 name“ und „Attribute 1 value(s)“. Benutzerdefinierte Felder importierst du mit dem Präfix meta: vor dem Feldnamen (WooCommerce-Dokumentation).

JTL-Wawi und JTL-Shop

JTL-Wawi hat drei Arten von Feldern. Welche du nimmst, hängt davon ab, wohin die Daten gehen.

FeldOrt im SystemBeispielwert
ZusammensetzungMerkmal am KindartikelOberstoff: 70 % Baumwolle, 30 % Polyester
Pflege DeutschAttribut, FreitextBei 30 °C waschen, auf links.
HerkunftslandArtikelstammdaten, Reiter SonstigesPortugal
Ort der HerstellungEigenes Feld, FreitextGuimarães, Portugal
Zertifikat gültig bisEigenes Feld, Datum31.03.2027
PrüflinkEigenes Feld, URLLink zur Datenbank
  • Merkmale legst du unter Artikel > Merkmale an und weist sie in den Artikelstammdaten im Reiter Attribute/Merkmale zu (JTL-Guide). Sie erscheinen in JTL-Shop und bei eBay, für Shops anderer Anbieter sind sie nicht gedacht. Bei Vaterartikeln überträgt JTL nur die Merkmale der Kindartikel. Trag die Zusammensetzung deshalb je Farbe am Kindartikel ein.
  • Attribute gibt es als Freitext oder Werteliste, auch mehrsprachig. Sie gehen über die Connectoren auch an Shopware oder WooCommerce (JTL-Guide). Verkaufst du über einen solchen Shop, nimm für die Zusammensetzung ein Attribut.
  • Eigene Felder legst du unter Admin > Eigene Felder an, mit Typen wie Freitext, Datum, URL und Land (JTL-Guide). Sie passen für Orte und Zertifikate.
  • Herkunftsland hat ein festes Feld im Reiter Sonstiges, gedacht für den Zoll (JTL-Guide).
  • Import. Mit der JTL-Ameise importierst du Attribute, Merkmale und eigene Felder aus einer CSV-Datei. Fehlende Merkmale und Werte legst du vorher an (JTL-Guide).

Billbee

Billbee bringt zwei passende Felder mit und lässt eigene Felder zu (Billbee-Hilfe).

FeldOrt im SystemBeispielwert
MaterialArtikel, Reiter Texte95 % Baumwolle, 5 % Elasthan
HerstellungslandArtikel, Reiter AllgemeinPortugal
Zusammensetzung je BestandteilEigenes FeldKapuzenfutter: 100 % Baumwolle
Ort der HerstellungEigenes FeldGuimarães, Portugal
Pflege DeutschEigenes FeldNicht im Trockner trocknen.
Zertifikat NummerEigenes Feldgenau wie auf dem Zertifikat
  • Material nimmt eine Liste der Materialien auf, getrennt durch Kommas. Für mehrere Bestandteile reicht ein Feld nicht, dafür nimmst du eigene Felder.
  • Eigene Felder legst du im Artikelmenü unter „Eigene Felder“ an. Entfernst du den Haken bei „Optional“, lässt sich ein Artikel ohne das Feld nicht speichern. So fehlt die Zusammensetzung bei keinem neuen Artikel.
  • Varianten. Beim Import aus Shopify wird jede Variante ein eigener Artikel (Billbee-Hilfe). Die Zusammensetzung für Grau meliert trägst du dort ein.
  • Zurück in den Shop. Billbee gleicht mit den Shops den Bestand ab (Billbee-Hilfe). Dass Billbee Texte oder eigene Felder an den Shop schickt, steht dort nicht. Was Kunden sehen müssen, pflegst du deshalb auch im Shop.

Typische Fehler

  • Alles im Beschreibungstext. Ein Absatz „Material und Pflege“ lässt sich weder exportieren noch übersetzen noch prüfen.
  • Herkunftsland und Nähort in einem Feld. „Türkei, Portugal“ beantwortet keine der beiden Fragen.
  • Zertifikat ohne Ablaufdatum. Ein OEKO-TEX-Zertifikat gilt ein Jahr. Ohne Datum fällt nicht auf, wenn es abläuft.

Was Mapasso übernimmt

Mapasso gibt es als Shopify-App. Herkunftsland, Ort der Herstellung, Hersteller und die Hinweise zu Pflege, Reparatur und Recycling übernimmt Mapasso aus Produkt-Metafeldern. Welches Metafeld zu welcher Angabe gehört, stellst du in der App ein. Die Fasern legst du in Mapasso je Bestandteil mit Anteil an, Bio und recycelt in eigenen Zeilen, und ordnest die Zertifikate zu. Wie das aussieht, zeigt der Muster-Pass der Kapuzenjacke. Die App findest du im Shopify App Store.

Häufige Fragen

Muss ich das alles schon heute pflegen? Von den vier Angaben ist nur die Faserzusammensetzung Pflicht. Herkunft, Pflege und Zertifikate kannst du nach und nach ergänzen. Fang mit den Produkten an, die du am längsten verkaufst.

Mein Lieferant kennt die Orte der Vorstufen nicht. Was trage ich ein? Trag ein, was du weißt, und lass den Rest leer. Ein leeres Feld zeigt dir, wo du nachfragen musst. Ein geschätzter Wert sieht aus wie eine geprüfte Angabe.

Brauche ich für den Pass ein PIM oder eine neue Warenwirtschaft? Für den Anfang nicht. Die Felder oben gibt es in jedem der fünf Systeme. Wie die Daten aus einer Warenwirtschaft in den Pass kommen, steht unter Digitaler Produktpass und ERP.

Quellen (16)

Abgerufen am 07.11.2026.

Keine Rechtsberatung. Stand: 7. November 2026.